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Was ist die Fettweg Spritze und wann kann man sie einsetzen ?

 

Fettweg Spritze Wirkprinzip-Inhaltsstoffe 

Oft kommt es trotz ausgewogener Ernährung und Sport zum hartnäckigen Verbleib von kleinen Fettpolstern in Problemzonen. Beispiele sind hier vor allem das Doppelkinn,Wangen und Hamsterbäckchen, aber auch Knie, Achselfett, die Rückseite von Oberarm, Oberschenkel (Reiterhose, Innenseite und Knie), oder am Bauch und Hüftbereich.

Kaum ein Bereich der ästhetischen Medizin ist von soviel Diskussionen um das ideale Mittel begleitet, wie die Beseitigung dieser kleinen optisch oft sehr störenden Areale.

Neben der klassischen Fettabsaugung mittels verschiedener Techniken, die aber nur operativ durchgeführt werden können, kommen jedes Jahr technische Neuerungen auf den Markt, die eine Beseitigung ohne lange Ausfallzeit versprechen. Eines haben diese Verfahren jedoch alle gemeinsam, egal ob Kryolipolyse, Radiofrequenz, Ultraschallbehandlung oder Laserlipolyse. Durch den Einsatz von teuren Geräten stellen Sie eine zwar wirksame, aber meist auch teure Behandlung dar.

 

Dabei gibt es eine schon seit vielen Jahren eine gegenüber der Operation und konservativen Geräteverfahren deutlich kostengünstigere Variante, die Einleitung des Fettabbaus mittels Injektion wirksamer Substanzen. 

Zum Einsatz kommt dabei der wasserlösliche Wirkstoff Phosphatidylcholin (PPC), ein natürliches Lezithin aus der Sojabohne, das auch im Körper vorkommt, sowie Deoxicholsäure, eine Gallensäure, die Fett löst und in eine Transportform verwandelt.

Die Wirkweise beruht im Wesentlichen auf einer Zerstörung der Fettzellmembran und eine Auflösung und Freisetzung des gespeicherten Fetts aus den Zellen. 

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Ablauf

 

Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung wird der zu behandelnde Bereich markiert und gründlich desinfiziert und gereinigt. 

Die Medikamente werden in mehreren Injektionen nach einem genauen Muster in das Fettgewebe eingespritzt. Im Anschluss wird mittels Massage / Ultraschall eine gleichmässige Verteilung erreicht.

Die erste Wirkung der Injektion ist eine "gewollte Entzündungsreaktion" des Körpers, d.h. das behandelte Areal kann anschwellen und gerötet sein, sowie ein leichter Druck und Brennschmerz vorkommen. Dieser verschwindet jedoch meist innerhalb von wenigen Tagen und kann gut mit Kühlen behandelt werden. 

Im Anschluss an die Behandlung benötigt der Körper 4-6 Wochen, um das Fett über die Lymphe abzutransportieren. Durch diesen langsamen Prozess sowie die unterstützende Wirkung der Wirkstoffe kommt es in dieser Zeit auch zu einer Straffung der Haut im behandelten Bereich bei. Die Fettdepots werden nach und nach mobilisiert und auf natürliche Weise ausgeschieden. 

Welche Risiken und mögliche Nebenwirkungen gibt es?


Es kann im Laufe des Tages nach der Behandlung im behandelten Areal zu einem leichten Druck und auch zu einem leichten brennen kommen. Dies ist normal und zeigt die Wirkung der Lipolyse-Behandlung an den Fettpolstern. Sie können schon am selben Tag wieder normal in den Alltag einkehren ohne eine Auszeit zu nehmen, jedoch sollten Sie eine Rötung oder leichte Schwellung einkalkulieren. 
 

Was sollte nach einer Behandlung beachtet werden?


Es sollte 7 Tage auf exzessiven Sport verzichtet werden
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit genügend Flüssigkeitszufuhr ist ratsam
Es sollte die ersten 7 Tage auf Sauna, Solarium und direkte Sonneneinstrahlung verzichtet werden.


Wie viele Behandlungen sind nötig?


Wie viele Behandlungen nötig sind wird in einem individuellen Gespräch festgelegt, da mehrere Faktoren davon abhängig sind wie die Größe der Problemzone und auch die Reaktion des Fettgewebes auf die Lipolyse-Behandlung.
Durchschnittlich werden jedoch 2-4 Behandlung in einem Abstand von 4 Wochen empfohlen, wobei jedoch zum Beispiel bei einem Doppelkinn oder kleineren Arealen meist nur eine Behandlung nötig ist.

 

Kann es sein, dass die Lipoyse bei mir nicht wirkt?


Wie bei vielen Behandlungen gibt es leider auch bei der Injektionslipoyse keine 100´% Garantie. So hängt es in vielen Fällen von einer guten Anamnese und einer Tauglichkeit des zu behandelnden Areals ab. Grundsätzlich gilt hier, je fester das Gewebe, sprich je mehr Bindegewebe, desto schlechter spricht die Lipolyse an. Grundsätzlich liegt die Erfolgsrate aber bei deutlich über 80%, oft können auch schon nach nur einer Behandlung  deutliche Ergebnisse gesehen werden. 


Wann darf nicht behandelt werden?


• In der Schwangerschaft oder Stillzeit 
• Unter 18 Jahren 
• Akute oder chronische Hauterkrankungen im zu behandelnden Bereich (z. B. Herpes, Akne)
• Autoimmunerkrankungen wie z.B. Rheuma oder Morbus Crohn
• Neigung zu starker Narbenbildung / Keliod 
• Einnahme von Blutverdünnern, Aspirin etc
• Gerinnungsstörungen

Weiterführende Informationen 

Die Lipolyse ist ein etabliertes Verfahren, das auch wissenschaftlich gut untersucht ist. So wurde z.B. im sogenannten Lipolysereport ​2015

eine 90 % ige Zufriedenheit der Patienten bei Gesichtsbehandlungen und 85% ige Zufriedenheit bei Körperbehandlungen festgestellt. 

Sie finden diese und weiterführende Informationen auch auf den Seiten des Netzwerks Lipolyse 

Lipolysereport 2015 

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